Das Projektvorhaben „Länderübergreifende Hochschul-IT-Services − Evaluation der Skalierbarkeit von Services in einer föderierten Kubernetes-Infrastruktur" (Kube3)" wurde von einem Konsortium aus acht Universitätsrechenzentren aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen in Abstimmung mit den beteiligten Wissenschaftsministerien konzipiert.
Ziel des Projekts ist es, anhand des Open-Source-Softwaresystems Kubernetes für containerisierte IT-Anwendungen technische Konzepte und Methoden sowie Formen der länderübergreifenden Zusammenarbeit von Hochschulrechenzentren zu entwickeln, zu implementieren und mit konkreten Diensten zu testen.
Durch die vielfältig vertretenen Fachbereiche innerhalb des Projektteams werden multidisziplinäre Herangehensweisen aus den Bereichen Administration, Betrieb, Virtualisierung, Containerisierung sowie Zentralisierung miteinander vereint. Mithilfe der daraus entstehenden Synergien kann das Wissen zum Aufbau und Betrieb komplexer Virtualisierungs-Infrastrukturen innerhalb des Hochschulumfeldes erheblich verbessert und vertieft werden.
Ziele des Projekts
- Zweckmäßige, zeitgemäße und effiziente Infrastrukturlösungen bereitstellen, die sofort einsatzbereit sind und zugleich Raum für individuelle Anpassungen lassen – ohne Verlust der Datenhoheit der Hochschulen
- Ausgewählte Landesdienste nutzen, um Infrastrukturen zu erproben und mittels Praxiserfahrung und Feedbackschleifen zu verbessern
- Einheitliche Blaupausen für den Betrieb von cloud-basierten Infrastrukturen an Hocschulen schaffen und länderübergreifend evaluieren
- Ein Netzwerk aus Erfahrung, Know-how und Support über Ländergrenzen hinweg aufbauen
Usecases
Als Usecases für die föderierte Kubernetes-Infrastruktur dienen konkrete IT-Services wie:
- GitLab – kollaborative Softwareentwicklung
- File Transfer Service - Datenspeicher und Standortübertragbarkeit
- KI-Assistenten
- FOLIO – Bibliothekssystem
- Nextcloud/OpenCloud - portable Projektboxen
Förderung
Das Projektvorhaben Kube3 beschreibt ein Kooperationsvorhaben der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Durch die Usecases mit bereits existierenden Landesdiensten und anderen Projektvorhaben entsteht eine nachhaltige Vernetzung sowohl innerhalb der Bundesländer als auch über die Grenzen dieser hinaus. Als Fördergeber fungieren die drei beteiligten Wissenschaftsministerien.